Logo von touched to be. TOUCHED TO BE Raum für tantrisch orientierte Körperarbeit

Michael Köllner · Freiburg

Ich bin Michael.

Berührung ist für mich eine besondere Form von Kommunikation – jenseits von Rollen, Erwartungen und Perfektionsansprüchen.

In meiner Arbeit verbinde ich langjährige Erfahrung in Körperarbeit mit Klarheit, Struktur und einer tiefen Wertschätzung für deine individuelle Geschichte.

Michael Köllner auf einer Wiese.

Was mich geprägt hat

Mein Weg führt durch den Körper.

Grenzerfahrungen, Scham und der Verlust der eigenen männlichen Integrität haben mein Leben lange geprägt. Der Weg zurück begann nicht mit einer Erklärung, sondern mit der behutsamen Erfahrung, den eigenen Körper wieder als sicheren und angenehmen Ort wahrzunehmen.

Tantra-Massage und andere Formen der Körperarbeit wurden dabei zu einem Schlüssel. Sie halfen mir, gewohnte Kontrolle und Distanz zu lockern und wieder zu spüren, was trotz allem in mir unversehrt geblieben war.

Diese Geschichte definiert mich heute nicht mehr. Aber sie hat meinen Blick geschärft: für Verletzlichkeit, für die Wirkung von Nähe und für die Verantwortung des Menschen, der einen anderen berührt.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Veränderung weder erzwungen noch beschleunigt werden kann. Sie braucht einen verlässlichen Rahmen, Aufmerksamkeit und die Freiheit, jederzeit selbst zu entscheiden.

Vom Verstehen zum Spüren

Aus Verletzlichkeit kann eine besondere Stärke wachsen.

Meine Geschichte ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Nicht, weil dein Weg meinem gleichen müsste – sondern weil sie meinen Blick für Scham, Grenzen, Nähe und die Würde des eigenen Körpers geprägt hat.

Als der eigene Körper wieder ein sicherer Ort wurde

Mein Leben verlief in vielerlei Hinsicht verquer. Grenzerfahrungen waren lange bestimmend; ihre Verarbeitung und Integration waren kräftezehrend und zeitintensiv. Ich kenne den Verlust der eigenen männlichen Integrität, Scham und von außen auferlegte Schuld. Ich kenne aber auch den Moment, in dem es wieder leichter wurde, mich meinem eigenen Körper behutsam anzunähern und ihn erneut als verlässlichen, sicheren und angenehmen Ort zu erfahren.

Diese Erfahrungen haben meinen Lebensweg über lange Zeit geprägt. Sie haben mich jedoch nicht gebrochen, sondern nach und nach zu einem anderen Bewusstsein geführt. Heute kann ich meine Geschichte aus einem neuen Blickwinkel betrachten – mit Dankbarkeit und Demut angesichts der enormen Aufgaben, die mir gestellt wurden.

Vom Überleben zum Begleiten

Aus der integrierten Verletzlichkeit sind Stärke, Empathie und eine tiefere Wahrnehmung gewachsen. Sie helfen mir heute, anderen Männern mit offenem Blick, Verständnis und Herz zu begegnen. Dabei geht es nicht darum, meine Geschichte auf einen anderen Menschen zu übertragen. Im Gegenteil: Sie erinnert mich daran, wie unterschiedlich Wege verlaufen und wie wichtig es ist, nichts vorschnell zu deuten.

In meiner Arbeit mit Männern möchte ich keine fertige Antwort vorgeben. Ich öffne einen Raum, in dem du dich selbst deutlicher wahrnehmen kannst – in deiner Kraft ebenso wie in deiner Unsicherheit, deiner Sehnsucht oder deiner Zurückhaltung. Veränderung lässt sich nicht erzwingen. Sie kann entstehen, wenn ein Mensch sich sicher genug fühlt, um nicht länger funktionieren zu müssen.

Der Körperweisheit wieder vertrauen

Über Jahrzehnte hinweg habe ich viele Formen von Körper- und Bewusstseinsarbeit kennengelernt und vertieft. Prägende Erfahrungen, gerade in Bezug auf Nähe, können zu einer Verschiebung weg vom Körper und hin zum Verstand führen. Wenn Kontrolle und Distanz zu vertrauten Mustern werden, verlieren wir leicht den unmittelbaren Bezug zu uns selbst.

Der Körper trägt jedoch eine eigene Form von Wissen in sich. Er braucht nicht immer weitere theoretische Analysen, sondern häufig wohlwollende, wertfreie Aufmerksamkeit und Raum. Tantra-Massage habe ich dabei selbst als einen entscheidenden Wendepunkt erlebt: wie einen Schlüssel, der mir die Tür zu dem öffnete, was trotz allem in mir unversehrt geblieben war.

Alte emotionale Verknüpfungen, innere Richter, übernommene Schuld und die Lasten anderer konnten so Schritt für Schritt sichtbar werden und an Macht verlieren. Nicht durch ein spektakuläres Heilsversprechen, sondern durch wiederholte Erfahrungen von Sicherheit, Wahrnehmung und Selbstbestimmung.

Ein Raum, in dem du nichts beweisen musst

Das Herzstück meiner Begleitung ist die Selbstbestimmung jedes Mannes über seinen eigenen Körper. Meine heutige Haltung ist getragen von Achtsamkeit, Empathie, Herzenswärme, Verlässlichkeit und Menschlichkeit. Ich möchte Räume öffnen, in denen Männer sich selbst in Geborgenheit und Würde wiederbegegnen können.

Alles, was sich während einer Tantra-Massage oder einer anderen Form achtsamer Körperarbeit regt, darf zunächst da sein. Du musst weder eine bestimmte Erfahrung erreichen noch ein Bild von Männlichkeit erfüllen. Nähe und Berührung bleiben nur dann stimmig, wenn deine Grenzen, dein Tempo und deine Entscheidungen jederzeit maßgeblich sind.

Was daraus entsteht, gehört dir: vielleicht Ruhe, Lebendigkeit, ein klareres Körpergefühl oder eine neue Erfahrung männlicher Nähe. Mein Anteil besteht darin, den Rahmen verlässlich zu halten und dir mit Präsenz, Respekt und ehrlicher Aufmerksamkeit zu begegnen.

Was daraus entstanden ist

Nähe braucht mehr als gute Absichten.

Meine persönliche Geschichte ist kein Konzept für andere. Sie erinnert mich vielmehr daran, jedem Mann ohne vorschnelle Deutung zu begegnen und seine Selbstbestimmung konsequent zu schützen.

Meine Haltung

Du musst bei mir nichts darstellen, beweisen oder überwinden. Dein Tempo, deine Grenzen und deine Wahrnehmung bleiben maßgeblich.

Michael Köllner

Klarheit statt Inszenierung

Ich erkläre den Rahmen verständlich, benenne Rollen eindeutig und mache keine spirituellen oder therapeutischen Versprechen.

Wahrnehmen statt bewerten

Alles, was sich zeigt, darf zunächst da sein. Es muss weder gedeutet noch zu einer besonderen Erfahrung gemacht werden.

Verantwortung statt Grenzverwischung

Nähe entbindet nicht von Verantwortung. Gerade in körperlicher Arbeit müssen Grenzen, Macht und Abhängigkeit bewusst bleiben.

Persönlich und beruflich

Was ich mitbringe.

Mein beruflicher Weg verbindet soziale Verantwortung, Pädagogik, Kunst und Körperarbeit. Diese unterschiedlichen Felder prägen, wie ich Menschen wahrnehme und begleite.

Jahrgang
1969, geboren in Titisee-Neustadt
Lebenspartnerschaft
seit 2013
Körperarbeit
Tantra-, Tao- und Gay-Tantra-Massage; langjährige eigene Erfahrung mit Rolfing, Osteopathie und körpertherapeutischen Verfahren
Beruflicher Hintergrund
Studium der Sozialarbeit und Kunstpädagogik; über 30 Jahre kirchliche und soziale Arbeit; Klavierpädagoge, Korrekturleser für Notenverlage, bildender Künstler und Ausbilder
Ausgleich
Tanz in vielen Formen
Michael Köllner, Anbieter von TOUCHED TO BE.

Als Gay-Mann kenne ich viele der Fragen, Spannungen und Sehnsüchte, die mit männlicher Nähe verbunden sein können. Meine Arbeit richtet sich an Männer jeder sexuellen Orientierung und Identität.

Der reine Männerraum ist für mich keine Abwertung anderer Menschen. Er ist eine bewusste fachliche Entscheidung für einen Rahmen, in dem männliche Körperlichkeit, Verletzlichkeit und Nähe ohne Rechtfertigung erfahrbar werden dürfen.

Meine Entscheidung ausführlich erklären

Mann zu Mann

Ich arbeite ausschließlich mit Männern.

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Finde heraus, ob es sich für dich stimmig anfühlt.

Du musst kein besonderes Anliegen mitbringen. Neugier und der Wunsch nach einer wohltuenden Erfahrung reichen vollkommen aus.

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